Ephraim Carlebach

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Netzwerktag „Es war einmal?“

FlyerDr. Marco Helbig von Zentrum jüdischer Kultur Ariowitsch-Haus e.V. präsentiert das Ausstellungs- und Workshop Projekt zum 140. Geburtstag Ephraim Carlebachs beim Netzwerktag „Es war einmal?“ – Netzwerktag jüdische Geschichte Leipzigs und Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus am 8. November 2018.

Mit sehr viel Interesse wurden die Präsentation der ersten Ergebnisse des Ausstellungskonzepts und der Rap- und Poesie-Workshops verfolgt. Nach den Präsentationen der verschiedenen Organisationen, Vereine und Verlag wurden Gedanken und Ideen ausgetauscht und Kooperationen thematisiert.

Wir danken dem Team vom ReMembering für die Organisation des Netzwerktags.

Falls Sie Interesse an einem Workshop oder einer anderen Art der Zusammenarbeit haben, dann melden Sie sich unter: KONTAKT

 

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Stolpersteine-Song Live

Dr. Marco Helbig (Der Reimteufel) vom Ariowitsch-Haus e.V. – Zentrum Jüdischer Kultur in Leipzig präsentierte seinen Song „Stolpersteine“ im Rahmen der Verlegung des Stolpersteins für Marie Runkel am Diakonissenkrankenhaus Leipzig.

Vielen Dank für die Einladung von Fruzsina Müller und die Möglichkeit ein Teil dieser Veranstaltung zu sein.

Ludmila Renkatschischskaja dokumentierte den Song und so ist es möglich ihn der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Viel Spaß damit – das Team vom Projekt Ephraim Carlebach.

Praktikum im Ariowitsch-Haus

Auswahl 1Ich bin Johanna, Abiturientin und zurzeit Praktikantin am Zentrum jüdischer Kultur Ariowitsch-Haus e.V. in Leipzig. Begeistert von den vielseitigen kulturellen, literarischen und musikalischen Veranstaltungen, die vom Ariowitsch-Haus angeboten werden, wollte ich gern einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen. Mit sehr viel Spontaneität und Offenheit wurde ich auch gleich lieb aufgenommen. Als Schwerpunkt meines Praktikums begleite ich Dr. Marco Helbig bei einer abwechslungsreichen Arbeit zur Ephraim Carlebach. Vom Auswerten von Rapworkshops mit Kindern, über historische Recherche-und Quellenarbeit bis zur Beschäftigung mit dem heutigen Antisemitismus – die Themen sind immer spannend und herausfordernd. Die Stimmung im Ariowitsch-Haus ist sympathisch und entspannt und die Menschen sind so herzlich, dass man schon mal spontan zu einem gemütlichen Grillfest im Garten eingeladen wird. Allen, die sich mit der Arbeit zu jüdischen und (inter)kulturellen Thematiken beschäftigen wollen, kann ich ein Praktikum am Ariowitsch-Haus nur empfehlen. Mir macht es hier sehr viel Spaß und ich danke allen, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben.

Falls Sie Interesse an einem Praktikum im Zentrum jüdischer Kultur Ariowitisch-Haus e.V. in Leipzig haben, dann kontaktieren Sie uns unter: kontakt@ariowitschhaus.de

Ergebnisse des Workshops an der Saaleschule

Saaleschule-CoverHier sind die Songs des Workshops an der Saaleschule in Halle.

Nachdem das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus in Leipzig und die Saaleschule im April zusammen mit ca. 80 SchülerInnen zwischen 11 und 13 Jahren einen Rap-Workshop zu den Themen Holocaust, Antisemitismus, Ausgrenzung, Mobbing, Rassismus durchgeführten, präsentieren wir jetzt die entstandenen Songs.

Es war eine wunderschöne Woche mit vielen Eindrücken, Überraschungen und kreativen Ideen.

Wir wünschen allen viel Spaß mit den Songs.

Hier klicken und anhören!

Treffen in Israel

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(v. l. n. r.) Dr. M. Helbig, Dr. G. Y. Kohler, Prof. Dr. M.  Gillis-Carlebach, Fr. G. Goldman

Am 30. April trafen sich Dr. Kohler, Leiter des Joseph-Carlebach Institut der Bar-Ilan Universität in Ramat Gan (Israel), Prof. Dr. Miriam Gillis-Carlebach, Gilli Goldman und Dr. Marco Helbig, wissenschaftlicher Leiter und Kurator des Kultur- und Begegnungszentrums Ariowitsch-Haus e.V. in Leipzig zu Gesprächen über das Projekt Ephraim Carlebach und die entstehende Ausstellung.

Die Kooperation konnte in diesem Gespräch gestärkt und vertieft werden. Das Joseph-Carlebach Institut versicherte seine volle Unterstützung bei diesem Projekt.

Die lockere und freundschaftliche Atmosphäre dieses Treffens sind beispielhaft für die frühere Zusammenarbeit mit Dr. Marco Helbig.

 

Saaleschule (Halle) rappt jüdische Geschichte!

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Rap als verbindendes Element!

Das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. in Leipzig realisierte in Zusammenarbeit mit der Saaleschule in Halle ein Projekt zum Thema Holocaust, Rassismus und Ausgrenzung.

 

Zusammen mit ca. 80 SchülerInnen, 10 LehrerInnen und dem wissenschaftlichen Leiter des Projektes Ephraim Carlebach Dr. Marco Helbig (Ariowitsch-Haus e.V.) wurden in nur zwei Tagen 10 Lieder geschrieben und aufgenommen.

 

Mit allen TeilnehmerInnen wurde ein Refrain erarbeitet und eingeübt. Danach wurden die TeilnehmerInnen in Gruppen eingeteilt und stellten sich dann der kreativen Arbeit am Text.

 

 

Der Refrain:

Geschichte wiederholt sich – ja, ja,

Wir machen da nicht mit – geht klar!

Alles andere wäre – sonderbar,

Rassismus, für uns nicht tragbar!

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß damit.

Zu den Ergebnissen des Workshops.

Falls Sie Interesse an einem Rap- und Poesie-Workshop haben,

dann kontaktieren Sie uns.

Erste umfassende Ephraim Carlebach Biographie veröffentlicht.

Diss-Helbig_MiddleFat-BuchCover-PackshotDr. Marco Helbig, wissenschaftlicher Leiter bei dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. in Leipzig, stellt erste umfassende Ephraim Carlebach Biographie unter dem Titel: Ephraim Carlebach – Rabbiner und Schulleiter zwischen Orthodoxie, Liberalismus und Patriotismus vor.

Durch die Auswertungen des Carlebach-Archivs im Joseph-Carlebach-Institut der Bar-Ilan Universität in Israel, der Deutschen Nationalbibliothek und des Stadtarchivs Leipzig ist es gelungen, eine Biographie zu erstellen, welche Carlebachs Herkunft, seine Familie, seine Arbeit als orthodoxer Rabbiner Leipzigs und sein Lebenswerk, die Gründung der ersten konfessionell gebundenen Schule Sachsens, in den Fokus der deutsch-jüdischen Geschichte rückt.

Helbigs Arbeit zeigt den Menschen Ephraim Carlebach und dessen Akkulturation in die deutsche Gesellschaft sowie dessen Arbeit und Lebenswerk in der Leipziger Gemeinde und sein wirken darüber hinaus. Außerdem wird Carlebachs Werk in Bezug zum aufkommenden Antisemitismus des beginnenden 20. Jahrhunderts genommen und dessen Auswirkungen auf seine Arbeit analysiert.

Realisiert wurde diese Arbeit durch die Unterstützung des Verlags für alternatives Energierecht, hier besonders durch Prof. Dr. Martin Maslaton, des Ariowitsch-Haus, vertreten durch Küf Kaufmann und der Empfehlung von Bernd-Lutz Lange.

Die Arbeit bildet die Grundlage für das Projekt Ephraim Carlebach, welches zu Carlebachs 140. Geburtstag 2019 eine Ausstellung präsentieren wird.

Das Buch kann über ISBN 978-394-1780-1-32 überall bestellt werden.